Landesverband von
Eltern-, Angehörigen- und Betreuerbeiräten
in Werkstätten und Wohneinrichtungen
für Menschen mit geistiger Behinderung
in Nordrhein-Westfalen

Über den LVEB

Der LVEB ist ein im Jahr 1983 gegründeter Zusammenschluss von Eltern-, Angehörigen- und Betreuerbeiräten in Werkstätten und Wohneinrichtungen in NRW, vornehmlich für Menschen mit geistiger Behinderung, unabhängig vom Träger der Einrichtung. In diesem Verband sind sowohl Beiräte von kommunalen, kirchlichen, anthroposophischen und anderen Trägern wie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und der Lebenshilfe vertreten.

Der LVEB ist Mitglied des von ihm 1984 mit anderen Landesverbänden gegründeten Bundesverbandes von Eltern-, Angehörigen- und Betreuerbeiräten (BKEW).

Wozu LVEB?

Werkstätten und Wohnstätten sind Einrichtungen für Menschen mit geistigen bzw. mehrfachen Behinderungen. Menschen mit solchen Behinderungen sind in der Regel nicht in der Lage, ihr Leben selbständig zu führen. Sie bedürfen der ständigen Hilfe, um ihr Leben zu gestalten, aber auch, um am Arbeitsleben und dem Leben der menschlichen Gesellschaft teilhaben zu können. Hilfen hierzu werden vornehmlich von ihren >Eltern und Angehörigen, aber auch von gesetzlichen Betreuern geleistet.

Dazu bilden Eltern, Angehörige und Betreuer in den Werkstätten und Wohneinrichtungen entsprechende Beiräte. Sie vertreten die Interessen der Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung sowie der Angehörigen und gesetzlichen Betreuer gegenüber Trägern und Leitungen der Einrichtungen, aber auch gegenüber politischen und gesellschaftlichen Körperschaften. Sie sind eine wichtige Facette des bürgerschaftlichen Engagements.

Bei der Ausübung ihrer Tätigkeit bedürfen diese Beiräte und auch die Beratergremien nach dem Wohn- und Teilhabegesetz der Unterstützung. Dazu dienen Informationen und Schulungen, Erfahrungsaustausch miteinander, sowie konkrete Hilfen bei öffentlichen und rechtlichen Angelegenheiten.

Der LVEB unterstützt und koordiniert die Arbeit der Beiräte und vertritt sie bei gemeinsamen politischen und gesellschaftlichen Anliegen öffentlich in NRW. Er sieht es als seine Aufgabe an, Menschen mit Behinderungen, vor allem die, die sich nur schwer oder überhaupt nicht artikulieren können, sowie die Sorgeberechtigten zu unterstützen.

Wie arbeitet der LVEB?

Der LVEB behandelt in den monatlichen Sitzungen der geschäftsführende Arbeitsgruppe

Der LVEB versucht im Interesse der Menschen mit Behinderungen und ihrer Sorgeberechtigten auf öffentlich rechtliche und gesellschaftliche Vorgänge Einfluss zu nehmen,

Der LVEB nutzt seine Kontakte

Der LVEB leistet auch in Einzelfällen Menschen mit Behinderungen sowie Eltern, Angehörigen und Betreuern Hilfe durch Beratungen, mit Vorschlägen und konkreten Angeboten.

Der LVEB nformiert die Mitglieder zweimal im Jahr über aktuelle Fragen, rechtliche Sachverhalte und gibt Hinweise für die Praxis.

Der LVEB bietet Möglichkeiten zur Weiterbildung durch Vorträge und Seminare.